Dienstag, 13. November 2012

Zum Nachdenken:

In der Zeitschrift "swissfamily" habe ich einen kurzen Bericht gelesen, der mich sehr nachdenklich stimmt.
Auszug: Suizid ist die zweithäufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen in der Schweiz (10-19 Jahren) und die häufigste Todesursuche bei 15- bis 24- jährigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Jeden vierten Tag nimmt sich ein Kind, Jugendlicher oder junger Erwachsener in der Schweiz das Leben.......

....Die Anzahl Suizide beider Raten liesse sich reduzieren, so Pro Juventute:
Durch Früherkennung einer sensibilisierte Gesellschaft,
durch Präventionskampagnen und Enttabuisierung sowie
durch Soforthilfen in der Krisensituation (Intervetion).

Oftmals hetzten wir von Termin zu Termin und wissen vor lauer Arbeit nicht, wo uns der Kopf steht.
Die Arbeitswelt ist hektisch, schnell und fordernd. Kommen die Erwachsenen dann nach Hause, brauchen sie verständlicherweise ihre Erholung.
Leider geht es auch den Kindern und Jugendlichen oft nicht anders.
Der gemeinsame Esstisch fehlt, die freie Zeit wird oftmals auch noch mit irgendwelchen Aktivitäten zugepappt.

Es wird Zeit, dass wir unsere Sinnes-Wahrnehmungen einschalten und sie auch brauchen:
Augen und Ohren auf- nehme ich mein Gegenüber mit allen Details wahr?
                                  höre ich wirklich zu?
Wann haben Sie das letzte mal eine Person liebevoll umarmt?
Wann haben Sie das letzte Mal an einer Blume geschnuppert? Gewürze bewusst gerochen?
Wie schmeckt schon wieder eine Kirsche im Mund?
........kann endlos weitergeführt werden.

Nehmen Sie aber vorallem ihr Kind bewusst wahr!

1 Kommentar:

Ursula Gosteli hat gesagt…

Kann es auch sein, dass Jugendliche schon fast in der Welt leben, wo sie denken, sie hätten mehrere Leben, wie in den Computerspielen?