Sonntag, 27. Januar 2013

Mit Kindern lernen

Gestern war ich ja im Tagesseminar in Zürich. Einige ganz tolle Tipps konnte ich mit nach Hause nehmen. Für mich persönlich war es auch toll, da ich mir wieder bewusst wurde, wie viel ich über dieses Thema schon weiss. Bei mir ist es so, dass mein Wissen für mich irgendwann nicht mehr speziell ist und ich davon ausgehe, dass alle dieses Wissen besitzen. Wie auch immer.
Hier einen Auszug aus meinen Notizen:

Wird zu Hause über fast nichts anderes mehr als über die Schule gesprochen und das Thema ist sehr negativ behaftet: Dann kann mal eine Auszeit abgemacht werden. Es wird nur noch 1x pro Woche die Schule thematisiert- eignet sich eher bei Teenagern. Bewusst über andere Themen sprechen wie Hobby, Träume, etc.

Hausaufgaben führen oft zu Missstimmung und Streit. Das kann soweit gehen, dass das Kind die Hausaufgabe nicht mehr machen möchte und/oder "bis zum geht nicht mehr" hinauszögert:
Vermeidungsstrategie: Wir Erwachsene arbeiten auch nicht gerne mit jemanden zusammen, bei dem wir wissen, es entsteht schnell Streit. Die Kinder überlegen sich das natürlich nicht bewusst, sondern sie möchten mit Mama und Papa einfach eine gute Beziehung.

Thema Selbständigkeit: Oft wird erwartet, dass das Kind die Hausaufgaben allein seinem Zimmer macht. Das ist in Ordnung, bedenken sollte man aber: Extrovertierte Kinder arbeiten besser und entspannter, wenn andere Personen im Raum anwesend sind.

Wer mehr über das Thema wissen möchte, empfehle ich das Buch:

1 Kommentar:

Ursula Gosteli hat gesagt…

Das sind sehr gute Tipps, vielen Dank.
Bei uns in der Familie gibt es auch Themen, die ich lieber nicht anspreche, weil ich weiss, dass es dann beimn Gegenüber nur Krach gibt, und darauf kann ich verzichten.