Montag, 25. Februar 2013

Schon mal gesquiggelt

In Luzern habe ich ein Spiel gesehen und folgendes Foto (so im Versteckten) gemacht:

Das Spiel hat mich gleich angesprochen, weil man kreativ sein muss und abwechselnd mit dem Kind spielen kann.

Nun habe ich gegoogelt und so Einiges entdeckt:

squiggeln heisst übersetzt: verschönern/ verschörkeln/ kringeln/ verschlingen

Das Spiel habe ich hier für Deutschland und hier für die Schweiz gefunden.

Jetzt kommt's: Squiggeln ist die Methode, die D. W. Winnicott,
ein englischer Kinderanalytiker erfunden hatte .... sehr einfach.
Man zeichnet gemeinsam: Abwechselnd macht eine Person einen Kritzel auf ein
Blatt Papier und die andere Person ergänzt diesen zu einer Zeichnung.
Dazu gibt es bei gallaschandrea.ch ganze 10 Seiten inkl. Fallbeispiele zu lesen.


Gemeinsames Kritzeln
Der Therapeut schaut nicht das Kind direkt an, sondern kommuniziert mit ihm über das gemeinsame Kritzeln. So haben die beiden einen “Raum” für sich und sind doch nicht direkt konfrontiert. Das Spiel ist ein wertvolles Instrument zur Diagnose und Therapie.
Gelesen bei: Blog von Dr. med. Dunja Voos

Ich freu mich jedenfalls, mit meinem Sohn (sofern ein 13- jähriger noch mithilft)zu kritzeln.
Wer weiss, vielleicht kann ich ein Bild posten.





1 Kommentar:

Ursula Gosteli hat gesagt…

Da kommen alte Erinnerungen hoch, wie ich den Tisch mit Packpapier belegt habe und dann haben wir abwechslungsweise an einer Geschichte gezeichnet.
Werde das Thema in einem meiner nächsten Post auch erwähnen und dann auf deinen hinweisen.