Mittwoch, 24. Juli 2013

Sensorische Integration

Die verschiedenen Impulse der einzelnen Wahrnehmungskanäle werden im Hirn bewertet, verarbeitet, miteinander verglichen und untereinander verknüpft. Ebenso verknüpft mit den Erinnerungen, persönlichen Einstellungen und emotionalen Bewertungen.
Daraus ergeben sich Impulse für die Steuerung des Körpers.
Für diese Sinnes- und Gehirnleistung hat sich der Begriff "sensorische Integration" etabliert (Ayres).

Selbstversuch:
Stehen sie auf den Zehenspitzen und anschliessend auf ein Bein. Stehen Sie stabil?
Dann schliessen Sie die Augen. Wie ist Ihre Erfahrung?

Meistens ist es mit geschlossenen Augen schwieriger. Warum?

Die Augen nehmen Informationen auf und unterstützen unser Gleichgewicht. Die Informationen des Sehens werden mit anderen Kanälen verknüpft, um den Körper zu steuern.
Das ist sensorische Integration.

Gleichgewicht: Mit geschlossenen Augen auf Zehenspitzen oder einem Bein
sollte für wenige Sekunden möglich sein. Ist da ein Defizit vorhanden, ist ein Gleichgewichtstraining zu empfehlen.
Ein gutes körperliches Gleichgewicht  geht Hand in Hand mit einem guten psychischen Gleichgewicht. Bei Kindern mit auffälligen Stimmungswechseln wäre es angezeigt, dass körperliche Gleichgewicht zu überprüfen.


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